Neuerungen in Version 10.0
·Webplattform
Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass IndySoft Calibration Management, Commercial Lab Management und Tooling Management in Version 10 als reine Browseranwendungen verfügbar sind, für die keine Plug-ins erforderlich sind. Version 10 bietet eine der umfangreichsten Benutzeroberflächen unter den browserbasierten Kalibriersystemen. Ihre Berichte, Ereignisse und Layouts bleiben alle erhalten und funktionieren zu 99 % genauso wie in Version 9.
Hinweis: Die Webtechnologie umfasst ein erworbenes Upgrade sowie den Erwerb einer Serverlizenz. Bei bestehenden Kunden, die ein Standard-Upgrade durchführen, wird die neue Web-Tier-Technologie nicht automatisch aktiviert.
·Erweiterte Kalibrierungstestpunkte (Native Datenerfassung in Tabellenkalkulationen)
Zwar unterstützen wir schon seit Langem die Einbindung von Excel für Ihre Kalibrierungsdatenerfassung, doch war die Anbindung zwischen Excel und PrintBuilder stets nicht ganz optimal, da die Möglichkeiten für einen einfachen Datenaustausch zwischen den Plattformen begrenzt sind. Ab Version 10 steht Anwendern der Module „Kalibrierung“ und „Kommerzielles Labor“ nun eine neue Option zur Verfügung, mit der sie mithilfe des integrierten Tabellenkalkulationsmoduls beliebige Zeilen, Spalten und Formeln für die Datenerfassung erstellen können. Die Ergebnisse können dann im endgültigen Kalibrierungszertifikat dem IndySoft-Kalibrierungsergebnisraster für die Population zugeordnet werden.
oErstellen Sie Testspezifikationen in einer vertrauten Tabellenkalkulationsoberfläche
oVerwenden Sie Vorlagen für Testspezifikationen geräteübergreifend wieder
oErstellen Sie intuitive Bereichs- und Zellzuordnungen zu IndySoft-Datentabellen
oErstellen Sie Formeln und Funktionen für benutzerdefinierte Berechnungen
oDie Skriptschnittstelle ermöglicht Abfragen an die IndySoft-Datenbank
oIn das Layout integrierte Oberfläche für Diagramme und Grafiken
oImportieren Sie vorhandene Excel-Tabellen
·Sync Maps (Cloud-basierte Datenabonnementdienste)
Möchten Sie Daten mit Endkunden oder anderen Labors austauschen? In Version 10 haben wir die Datenfreigabe durch cloudbasierte Optionen für die automatische Datenfreigabe erheblich verbessert. Sie können nun Abonnenten einrichten, die veröffentlichte Datenfeeds (Aktualisierungen zu Geräten, Zeitplänen sowie Ereignissen und Dokumenten) erhalten. Die Daten werden dann über einen geplanten Dienst in die Cloud übertragen. Ein Abgleichdienst auf der Client-Seite greift auf den Cloud-Speicherort zu, importiert die Daten und entfernt anschließend die Inhalte aus der Cloud. Dieses Abonnentensystem funktioniert in beide Richtungen, sodass Labore aktualisierte Informationen zu den Beständen erhalten können.
oZertifikate an Kunden übermitteln und Aktualisierungen planen mit IndySoft
oGeräte- und sonstige Aktualisierungen von Kunden empfangen
oUnterstützung für Dropbox und Box.com
·Standortbezogene Benutzereinstellungen
Die Einstellungen in IndySoft waren schon immer eine Mischung aus Benutzereinstellungen und der Konfiguration des Arbeitsplatzrechners, an dem der Benutzer angemeldet ist. In Version 10 wird dieser Workstation-Aspekt in die Benutzereinstellungen integriert und unter dem Begriff „Standorte“ zusammengefasst. Mithilfe von Standorten können Benutzer von einem Ort zum anderen wechseln und dabei ihre Einstellungen entsprechend dem Arbeitsbereich, den sie betreten haben, anpassen. Zwar bietet dies für feste Arbeitsplätze zahlreiche Vorteile, doch erweitert diese Funktion die Möglichkeiten für Nutzer mobiler Einrichtungen erheblich.
oAktualisierung der Listen mit bevorzugten Standards basierend auf dem Standort
oÄnderung der Quellen für Hinzufügen/Bearbeiten von Listen basierend auf dem Arbeitsstandort
oNeuzuordnung, um auf bestimmte Drucker in Arbeitsbereichen zu verweisen
oEin- oder Ausblenden von historischen Datensätzen basierend auf dem Standort
oÄnderung der Zertifikatsnummerierung und der Präfixe in Abhängigkeit vom Standort
Hinweis: Als Nebeneffekt dieser strukturellen Änderung wurde der ältere Dialog „Workstation Setup“ (iswork2.exe) in „Datenbankeinstellungen“ (DatabaseSettings.exe) umbenannt, da hier nun NUR noch datenbankbezogene Einstellungen geändert werden müssen, um eine Verbindung zur Datenbank herzustellen. Alle anderen Einstellungen werden nun pro Benutzer und Standort in der Datenbank gespeichert.
·Zentrale Verwaltung der Benutzereinstellungen
Die Verwaltung der Benutzereinstellungen und die Kontrolle über diese wurden erheblich verbessert. Anwendungsadministratoren können nun Standardeinstellungen für alle Benutzer festlegen, ohne dass diese die Möglichkeit haben, die Einstellungen zu überschreiben. Dadurch können die Sichtbarkeit von Ereignissen, Standardlisten und andere Elemente, die zuvor im Dienstprogramm „Workstation Setup“ zu finden waren, verwaltet werden.
·Neue dreistufige Technologiearchitektur
Der Anwendungsserver (SQL Broker), der dreistufige Clients bediente, wurde durch eine neuere Technologie ersetzt. Die neue Version überträgt Daten nun als HTTP-Stream, was zu einer deutlich schnelleren Reaktionszeit führt. Da die Server-Ebene dieselbe HTTP.SYS-Schicht von Windows nutzt wie IIS, ermöglicht dies HTTPS-Verbindungen mit stärkerer Datenverschlüsselung über das Internet.
·Keine Verwendung von „LOCAL_MACHINE“ mehr in der Windows-Registrierung
Mit dieser Version sind wir bei der Konfiguration von Arbeitsstationen nicht mehr auf die Windows-Registrierung angewiesen. Systemerfahrenen Benutzern ist vielleicht aufgefallen, dass in Version 9 viele Informationen aus der Registrierungsdatenbank in die Datenbank verschoben wurden. In Version 10 werden die Konfigurationsdaten der Workstation in eine lokalisierte INI-Datei verschoben, wodurch wir noch weniger auf Lese- oder Schreibvorgänge im Registrierungsschlüssel „LOCAL_MACHINE“ angewiesen sind. Dieser Ansatz bietet zahlreiche Vorteile hinsichtlich der Portabilität von Benutzerdaten und der einfachen Implementierung in strengeren Umgebungen. Wenn Sie die Anwendung nach dem Upgrade zum ersten Mal starten, werden Ihre Registrierungsdaten in die neue lokalisierte INI-Datei kopiert, und es wird nicht mehr auf die Registrierungsschlüssel verwiesen.
·64-Bit-
: Frühere Versionen von IndySoft waren 32-Bit-Programme, die auf 64-Bit-Rechnern liefen. Die ausführbaren Dateien sind nun als echte 64-Bit-Anwendungen verfügbar. (32-Bit-Ausführungsdateien sind weiterhin auf Anfrage erhältlich.)
·Verbesserte Passwortsicherheit
Wir haben die Passwortverschlüsselung im Produkt erheblich verbessert. Das System erlaubt nun Passwörter mit Groß- und Kleinbuchstaben, um die Anforderungen an die Passwortkomplexität zu erfüllen. Alle Passwörter, die vor Version 10 eingegeben wurden, werden beim Upgrade standardmäßig in Kleinbuchstaben umgewandelt. Benutzer mit entsprechenden Berechtigungen oder Systemadministratoren können die Passwörter nach dem Upgrade nach Belieben ändern.
·Optionale zentrale Fehlermeldung
Fehlermeldungen können nun an eine alternative E-Mail-Adresse gesendet werden. Geben Sie einfach die E-Mail-Adresse auf der Registerkarte „Allgemein“ in den systemweiten Einstellungen ein, und alle Fehlerberichte werden dann an die alternative Adresse statt an die Standardadresse support@indysoft.com gesendet.
·Alle Berichte können nun im XLSX-Excel-Format (zusätzlich zum älteren XLS-Format) exportiert werden.
Diese Option wurde in früheren Versionen bereits für einen Teil der Ausgabeoptionen unterstützt, aber in Version 10 umfasst XLSX nun alle Optionen zur Berichtsausgabe.
·Rechtschreibprüfung in Notizfeldern
Eine neue Rechtschreibprüfungsfunktion gilt für „Notizen“-Hyperlinks aus Anlagenlayouts, Auftragslayouts oder Ereignislayouts, einschließlich der im Raster bearbeiteten, notizbezogenen Ereignisattribute.
·Die Suche mit Strg+F wurde für Skripte hinzugefügt, ebenso wie Skript-Beobachtungen
Skripte können mit Strg+F durchsucht werden, und über die Schaltfläche oberhalb des Skripts ist ein neuer Dialog für Beobachtungen verfügbar
·Die Feldgröße für „Limited Attribute“ auf Ausrüstungs-Ebene wurde auf 200 Zeichen erweitert
Bisher betrug die maximale Größe nur 50 Zeichen
·Die Namen von Prozeduren und Dokumenten wurden auf 50 Zeichen erweitert
Zuvor betrug die maximale Länge nur 23 Zeichen
·Neue Google Maps-Komponente im IndySoft Report Designer verfügbar
Wählen Sie ein Objekt aus und legen Sie die zu verwendenden Eigenschaften „Address“ und „Zoom“ fest – diese Optionen können auch über Skripte auf der Registerkarte „Calc“ für das Objekt festgelegt werden. |