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Die Festlegung der Logik für die Durchführung von Berechnungen erfolgt über eine benutzerdefinierte Geräte-Regel namens „PIPETTE METHOD SETUP“, die Sie in Ihrem Geräte- oder Vorlagen-Layout platzieren können (siehe Layouts aktualisieren). Es liest die Einstellungen aus und speichert sie in den folgenden Spezifikationseinträgen der Tabelle IS_PIP, die den Textwert „PIPETTE“ enthält. Wenn Sie Einstellungen in den erweiterten Attributen aus einer früheren Version haben, werden diese Werte beim Starten von „PIPETTE METHOD SETUP“ gelesen und bei Bedarf in die Spezifikationen übernommen. | Tabelleneintrag | Textwert | | MODUS | Text | | ANZAHL DER PROBEN | Numerisch | | ANZAHL DER PROBEN2 | Numerisch | | VERDAMPFUNGS-BLANK-INTERVALL | Numerisch | | ERFASSUNGSDATUM NACH | Text | | BERECHNUNG NACH | Text | | ZYKLUS-TIMER VERWENDEN | Ja/Nein | | ZYKLUSMINUTEN | Numerisch | | ZYKLUSSEKUNDEN | Numerisch | | TEMPERATUR VERWENDEN | Ja/Nein | | BAROMETRISCHEN DRUCK VERWENDEN | Ja/Nein | | RELATIVE LUFTFEUCHTIGKEIT VERWENDEN | Ja/Nein | | DICHTE VERWENDEN | Ja/Nein | | DICHTE | Numerisch | | GENAUIGKEIT PRÜFEN | Ja/Nein | | PRÄZISION PRÜFEN | Ja/Nein | | BERECHNUNGSTYP | Text | | KUBISCHER AUSDEHNUNGSKOEFFIZIENT | Numerisch | | KANÄLE | Numerisch | | KANALREIHEN | Numerisch | | KANALABSTAND | Text |

Der Bildschirm „Methodenkonfiguration“ ist unten dargestellt.

Der Modus dient dazu, anzugeben, wie aufeinanderfolgende Messwerte der Waage zu interpretieren sind.

ZUSATZ: bedeutet, dass Sie die Lautstärke der Balance erhöhen, ohne zwischen den einzelnen Proben eine Nullstellung vorzunehmen. Der protokollierte Wert entspricht der Differenz zwischen dem aktuellen und dem vorherigen Messwert.

ZUFÜGUNG – TARIEREN: bedeutet, dass Sie der Waage Gewicht hinzufügen und zwischen den Proben tarieren. Der protokollierte Wert entspricht dem Messwert der Waage.

SUBTRACTION: bedeutet, dass Sie die Füllmenge von der Waage abziehen, ohne zwischen den Messungen zu tarieren. Der aufgezeichnete Wert entspricht der Differenz zwischen dem vorherigen und dem aktuellen Messwert.

ABZUG – TARA: bedeutet, dass Sie zwischen den Proben das Volumen von der Waage abziehen und die Waage tarieren. Der gespeicherte Wert entspricht dem negativen Wert der Anzeige auf der Waage.

Anzahl der AF-Proben pro Volumen: Dies ist die Standardanzahl der Proben für „As Found“-Messungen.

Anzahl der AL-Proben pro Volumen: Dies ist die Standardanzahl der Proben für „As Left“-Messungen.

Intervall für Verdunstungsmessung: Wenn zwischen den Proben keine Tarierung erfolgt, legt dies fest, wie oft die Probenahme unterbrochen wird, um die Verdunstungsrate der Flüssigkeit zu berechnen. Dies sollte am besten in Verbindung mit der Option „Zyklustimer“ verwendet werden, um gleichmäßige Verdunstungsraten zu gewährleisten.

Daten erfassen nach: Hier stehen zwei Optionen zur Auswahl:

BEISPIEL: Standardmäßig wird zuerst Beispiel 1 über alle Kanäle hinweg erfasst, bevor Beispiel 2 erfasst wird

KANAL: Standardmäßig werden zunächst alle Messwerte für Kanal 1 erfasst, bevor die Messwerte für Kanal 2 erfasst werden

Nach der Berechnung: Hier gibt es zwei Optionen:

JEDE PROBE: Dadurch werden Genauigkeit, Präzision und Messunsicherheit nach jeder Probe berechnet. Das kann zwar die Leistung beeinträchtigen, gibt dem Techniker aber früher Rückmeldung, falls ein Problem auftritt.

PROBEN-SET: Dadurch werden Genauigkeit, Präzision und Messunsicherheit erst berechnet, wenn die letzte Probe für einen Kanal/ein Volumen entnommen wurde. Dies kann die Leistung steigern, führt jedoch dazu, dass der Techniker weniger Rückmeldung erhält.

Zyklustimer: Wenn diese Option aktiviert ist, wird ein Countdown-Timer angezeigt, der nach jeder Messung auf die angegebene Anzahl an Minuten/Sekunden zurückgesetzt wird. Dies ist vor allem in den Modi „ADDITION“ und „SUBTRACTION“ hilfreich, um eine gleichmäßige Verdunstung zu gewährleisten, sodass die Verdunstung bei der Probenahme berücksichtigt werden kann.

Temperatur: Wenn diese Option aktiviert ist, wird bei der Berechnung des Z-Faktors die Temperatur des Ereignisses verwendet. Andernfalls 70 °F verwenden

Luftdruck: Wenn diese Option aktiviert ist, wird bei der Berechnung des Z-Faktors der Luftdruck zum Zeitpunkt des Ereignisses verwendet. Andernfalls 760 mm Hg verwenden

Relative Luftfeuchtigkeit: Wenn diese Option aktiviert ist, wird bei der Berechnung des Z-Faktors die relative Luftfeuchtigkeit des jeweiligen Ereignisses herangezogen. Andernfalls 70 % verwenden

Dichte von Flüssigkeiten außer Wasser: Wenn dieses Kontrollkästchen aktiviert ist, verwenden Sie den angegebenen Wert als Dichte. Andernfalls berechne die Dichte von Wasser anhand der Temperatur.

Genauigkeit: Legen Sie fest, ob bei der Berechnung der Ergebnisse die mittlere Abweichung (auf Basis des Durchschnitts) oder die maximale Abweichung (auf Basis der Einzelwerte) vom Sollwert verwendet werden soll.

Genauigkeit: Legen Sie fest, ob die Standardabweichung bei der Berechnung der Ergebnisse berücksichtigt werden soll.

Kubischer Ausdehnungskoeffizient: Dies ist der kubische Ausdehnungskoeffizient der Pipette, der zur Berechnung des Y-Werts herangezogen wird.

Kanäle: Dies ist die Anzahl der Kanäle in der Pipette.

Anzahl der Kanalkolumnen: Die Anzahl der Spalten, in denen die Kanäle angeordnet sind.

Kanalabstand: Bei Pipetten mit mehreren Kanälen gibt dies den STANDARD- oder 1/2-STANDARD-Abstand an. Bei Verwendung mit einer Mehrkanalwaage erfasst 1/2 STANDARD die Messwerte nach geraden und ungeraden Werten statt nacheinander.