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Einrichtung des Testpunkt-Rasters

Die ersten beiden Schritte bei der Einrichtung der Testpunkte einer Pipette bestehen darin, das Einstellungsraster und das Ergebnisraster auf „PIPETTE“ einzustellen. Außerdem müssen Sie eine der Pipettenoptionen als Toleranztyp auswählen.

Da Pipetten durch einen Nennwert sowie eine Genauigkeit und/oder Präzision definiert sind, wird das Raster der Prüfpunkte etwas ungewöhnlich aussehen.



Je nach ausgewähltem Toleranztyp werden die Toleranzen unterschiedlich interpretiert:

Pipette: Dies ist die alte Toleranz aus Version 12.1 und früheren Versionen. Dies wird als Pipettenprozentsatz (siehe unten) behandelt.

Pipetten-Prozentbereich: Genauigkeit und Präzision werden als Prozentsatz des maximalen Nennwerts für diese Gruppe ausgedrückt.

Pipetten-Prozentwert: Genauigkeit und Präzision werden als Prozentsatz des aktuellen Messpunkts ausgedrückt.

Pipette microL: Genauigkeit und Präzision werden als Grenzwert in Mikrolitern angegeben.

Die Spalten im Testpunkt-Raster sind im Folgenden definiert:

Mit der Gruppe „Group (Custom 1)“ stehen Ihnen mehrere vordefinierte Sätze von Testpunkten zur Verfügung, aus denen Sie bei der Kalibrierung der Pipette auswählen können.

Mit „Af-Kanäle (Benutzerdefiniert 2)“ können Sie standardmäßig eine Teilmenge der zu testenden Kanäle festlegen. Dieser Wert sollte für alle Elemente einer bestimmten Gruppe gleich sein. Wenn das Feld leer bleibt, werden standardmäßig alle Kanäle ausgewählt. Die Zahl 0 bedeutet, dass für diesen Prüfpunkt in dieser Gruppe keine „As-Found“-Daten erfasst werden sollen.

Mit „Al Channels (Custom 3)“ können Sie eine Teilmenge der zu testenden Kanäle festlegen, die standardmäßig vorhanden sind. Dieser Wert sollte für alle Elemente einer bestimmten Gruppe gleich sein. Wenn das Feld leer bleibt, werden standardmäßig alle Kanäle ausgewählt. 0 bedeutet, dass für diesen Testpunkt in dieser Gruppe keine „As Left“-Daten erfasst werden sollen.

Mit „Af Samples (Custom 4)“ können Sie eine Teilmenge der zu testenden Kanäle festlegen, die standardmäßig verwendet wird. Dieser Wert sollte für alle Elemente einer bestimmten Gruppe gleich sein. Wenn das Feld leer bleibt, wird standardmäßig der in den Pipettiermethode-Einstellungen ausgewählte Wert verwendet.

Mit „Al Samples (Custom 5)“ können Sie eine Teilmenge der zu testenden Kanäle festlegen, die standardmäßig verwendet wird. Dieser Wert sollte für alle Elemente einer bestimmten Gruppe gleich sein. Wenn das Feld leer bleibt, wird standardmäßig der in den Pipettiermethode-Einstellungen ausgewählte Wert verwendet.

Die Beschreibung sollte eine gute Beschreibung der Zeile sein.

Der Standardwert sollte immer in Mikrolitern angegeben werden.

„Accuracy (Extra Num 1)“ sollte den gewünschten Genauigkeitsprozentsatz (zwischen 0 und 100 %) angeben

Alt. „Genauigkeit (Zusatz-Nr. 3)“ ist ein optionaler Wert, der den Techniker auf eine alternative Genauigkeitsangabe hinweist. Wenn Sie beispielsweise Pipetten gemäß den Herstellerangaben kalibrieren und dabei die Norm ISO 8655 als Referenz heranziehen, würden Sie die ISO 8655-Spezifikation als „Alt.“ angeben. „Genauigkeit“.

„Precision (Extra Num 2)“ sollte den gewünschten Genauigkeitsprozentsatz (zwischen 0 und 100 %) angeben

Alt. „Genauigkeit (Extra Num 4)“ ist ein optionaler Wert, der den Techniker auf eine alternative Genauigkeit hinweist. Wenn Sie beispielsweise Pipetten gemäß den Herstellerangaben kalibrieren und dabei die Norm ISO 8655 als Referenz heranziehen, würden Sie die ISO 8655-Spezifikation als „Alt.“ angeben. „Präzision“.

Res. und Unsicherheitsanalyse sollten die gewünschten Auflösungen sein.

Einheit: Unabhängig davon, welche Einheit hier eingegeben wird, werden bei allen Pipettenberechnungen Mikroliter als Einheit verwendet. Die Verwendung einer anderen Einheit führt in der Regel zu Verwirrung.

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Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Sie in einer Gruppe nur bestimmte Testpunkte vom Typ „As Found“ oder „As Left“ wünschen. Im obigen Screenshot verwendet die Gruppe „af1256“ die Testpunkte 1–2, 5–6 für „as found“ und 3–4 für „as left“. Ebenso verwendet „af136“ die Zahlen 1, 3 und 6 für „wie vorgefunden“ und 2, 4 und 5 für „wie zurückgelassen“.

Achten Sie außerdem darauf, einen Pipetten-Toleranztyp zu verwenden, um sicherzustellen, dass die doppelte Toleranzberechnung ordnungsgemäß funktioniert.

Sobald die Pipettierdaten vollständig sind, sieht die Ergebnistabelle in etwa wie folgt aus:



Jeder Standard-Messpunkt erzeugt 4 Messpunkte pro Kanal. Eine 4-Kanal-Pipette mit 5 Messpunkten weist somit in der resultierenden Kalibrierung 4 × 5 × 4 = 80 Messpunkte auf.

Die Messwerte „Wie gefunden/Wie hinterlassen“ werden zur Ermittlung des Gesamtkalibrierungsergebnisses entweder als 1 (innerhalb der Toleranz) oder als 0 (außerhalb der Toleranz) gespeichert.

Umgebungsdaten bei „As Found“ und „As Left“ werden gespeichert in (AL statt AF für „As Left“)

ENV_AF_BP: Luftdruck

ENV_AF_BP_TYPE: Einheiten für den Luftdruck

ENV_AF_RH: Relative Luftfeuchtigkeit

ENV_AF_TEMP: Temperatur

ENV_AF_TEMP_TYPE: Temperatureinheiten

AF_EXTRANUM1: Z*Y-Faktor

AF_EXTRANUM2: Luftdichte

AF_EXTRANUM3: Kubische Ausdehnung

AF_EXTRANUM4: Y-Faktor |