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Datenerhebung

Die Datenerfassung für „wie vorgefunden“ und „wie hinterlassen“ sieht gleich aus. Nachstehend finden Sie das Formular für die RS232-Datenerfassung.

Wenn das Dialogfeld geöffnet wird, werden zunächst die verschiedenen Einstellungen in den erweiterten Geräteattributen sowie die Standard-Messpunkte konfiguriert.

Die Tabelle „Kalibrierungswerte“ enthält eine Zeile für jeden Messpunkt, jede Probe und jeden Kanal. Die Anzahl der Stichproben ist im erweiterten Attribut „NUMBER SAMPLES“ angegeben (Standardwert: 5). Drei Messpunkte mit jeweils vier Messwerten und zwei Kanälen würden also 24 Zeilen ergeben. uL stammt aus der Beschreibung des Messpunkts. Ch steht immer für Kanal 1, Sp für die Probennummer dieses Messpunkts.

Die Statistikübersicht enthält eine Zeile für jeden Messpunkt. Die statistischen Zusammenfassungen werden bei der Dateneingabe automatisch berechnet.

Die folgenden Variablen werden intern verwendet:

Abtastwerte: Erweiterte Eigenschaft IS_PIP NUMBER SAMPLES (Standardwert: 5)

Genauigkeit: Erweiterte Eigenschaft IS_PIP CHECK ACCURACY (Standardwert: false)

Präzision: Erweiterte Eigenschaft IS_PIP CHECK PRECISION (Standardwert: false)

Zyklustimer: Erweitertes Attribut IS_PIP USE CYCLE TIMER (Standardwert: false)

-Modus: Erweitertes Attribut IS_PIP MODE

-Berechnungstyp: Erweitertes Attribut IS_PIP CALC TYPE

-Minuten: Erweitertes Attribut IS_PIP CYCLE MINUTES

Sekunden: Erweitertes Attribut IS_PIP CYCLE SECONDS

Verdampfungs-Leerlauf: Erweitertes Attribut IS_PIP EVAP BLANK INTERVAL

Starten: true, wenn der Modus kein „- TARE“-Modus ist.

evap: 0

evap-Zähler: 0

Z-Faktor: aus dem Bildschirm „Umgebungsdaten“

Laufart: AS LEFT oder AS FOUND

Berechnen nach...: IS_PIP CALCULATE AFTER (standardmäßig deaktiviert/„Probenreihe“)

Wenn der Zyklus-Timer verwendet wird, wird über der Schaltfläche „OK“ ein Countdown-Timer angezeigt, der angibt, wann die Messungen vorgenommen werden sollten. Bei jedem neuen Messwert wird das Format auf Minuten:Sekunden zurückgesetzt.

Der Messwert verfügt über doppelt so viele Stellen wie die maximale Auflösung der Messpunkte.

Wenn keine Waage angeschlossen ist, können die Messwerte nur direkt in die Tabelle „Kalibrierungswerte“ oder in das Feld „Messwert“ eingegeben werden.

Hinweis: Eine erfolgreich verbundene Waage bedeutet nicht, dass die Einstellungen korrekt sind. Andere Probleme können das Auslesen der Daten verhindern. Wenn ein Messwert von der Waage gesendet wird, wird versucht, ihn in eine Zahl umzuwandeln. Wenn beispielsweise „N + 0,4498 g“ eingegeben wird, wird dies als 0,4498 interpretiert. „N – 1,26 g“ würde als –1,26 interpretiert werden. Dieser Wert wird dann in das Eingabefeld „Reading“ eingegeben, und die Schaltfläche „OK“ wird aktiviert. Sie können es überprüfen, ändern oder einfach auf „OK“ klicken, um es zu bestätigen. Ein neuer Messwert überschreibt den aktuellen.

Wenn auf „OK“ geklickt wird, geschieht Folgendes:

1. Wenn der Zyklustimer angezeigt wird, wird er zurückgesetzt.

2. Wenn der Modus „ADDITION“ oder „SUBTRACTION“ lautet und der Verdunstungs-Blindwert nicht 0 ist,

a. wird der Verdunstungszähler erhöht

b. wenn der Verdunstungszähler mit dem Verdunstungs-Blindwert übereinstimmt, wechselt die Anzeige von „Messung“ zu „Verdunstungs-Blindwert“.

i. Zu diesem Zeitpunkt sollte keine Probe entnommen werden, da stattdessen die Verdunstungsmenge berechnet wird.

ii. Der nächste Messwert wird zur Berechnung der Verdunstung herangezogen, die dann als Korrekturfaktor für künftige Messwerte dient.

c. Andernfalls ist die Einstellung auf „Lesen“ gesetzt.

3. Der Modus wird geprüft, um festzustellen, wie der Messwert berechnet werden soll, sofern es sich nicht um einen Verdunstungs-Blindwert handelt

a. ADDITION: aktuell – vorheriger Wert + Verdunstung

b. ADDITION – TARA: aktuell

c. SUBTRACTION: aktuell – vorheriger Wert – Verdunstung

d. SUBTRACTION – TARA: – aktuell

4.Der Endwert des Messwerts wird zur nächsten Zeile addiert, sofern es sich nicht um einen Verdunstungs-Leerwert handelt

5.Die Ergebnisse für das Statistikraster werden neu berechnet

Hinweis: Sie können die Spalte „Gewichtung“ direkt bearbeiten, dies hat jedoch keinen Einfluss darauf, welche Zeile als „aktuelle“ Zeile gilt.

Wenn mehr als eine Waage angeschlossen ist

Wenn die Taste „Sample“ gedrückt wird, wird der Befehl „Sample“ gesendet, um die Waage zur Übermittlung eines Messwerts aufzufordern.

Wenn die Schaltfläche „Wiederholen“ gedrückt wird, wird der Befehl „Sample“ gesendet, und die oben beschriebene Logik wird im aktuellen Gewicht statt im nächsten Gewicht ausgeführt. Dadurch kann ein fehlerhafter Messwert der Waage korrigiert werden.

Wenn die Schaltfläche „Re-sample“ gedrückt wird, wird der Befehl „Sample“ gesendet, und die oben beschriebene Logik wird im aktuellen Gewicht statt im nächsten Gewicht ausgeführt. Dadurch kann eine fehlerhafte Probe wiederholt werden.

Durch Drücken der Taste „Tara“ oder „Null“ wird der entsprechende Befehl an die Waage gesendet.

Wenn der Modus „ADDITION“ oder „SUBTRACTION“ ist, wird die Taste „Tara“ angezeigt. Durch Drücken wird „vorherige“ auf Null gesetzt.

Das Statistikraster wird wie folgt berechnet:

1. Für jeden Kalibrierungswert wird das Volumen auf den Faktor „Gewicht * Z“ gesetzt

2. Für jeden Testpunkt (vollständige Probengruppe) gilt:

a. Wenn die Präzision und der Berechnungstyp „INDIVIDUAL BASED“ sind, dann gilt:

i. Für jedes Gewicht gilt: Wenn abs(Gewicht * Z-Faktor - Sollwert) * 100 > Präzision * Sollwert, dann ist der Testpunkt nicht bestanden

3.Die einzelnen Gewichte werden zu SumWeight summiert,

4.MeanWeight = SumWeight / samples

5.MeanVolume = MeanWeight * Zfactor

6.SDVolume = Standardabweichung der Volumina über alle Proben

7.Präzision = SDVolume * 100 / MeanVolume

8.Genauigkeit = (MeanVolume - nominal)*100/nominal

9.F-Fehler = abs(Genauigkeit) + 2*SDVolume

10.Wenn Samples > 1 ist, dann

a. Speichere Precision, SDVolume und F-Error im Statistikraster

b. andernfalls speichere NA für diese Werte

11.Wenn die Genauigkeit als Kriterium verwendet wird:

a. Wenn abs(Accuracy) > Accuracy Limit, ist der Testpunkt nicht bestanden

12. Wenn die Präzision als Kriterium verwendet wird und Calc Type="AVERAGE BASED" ist:

a. Wenn samples <=1 oder abs(precision) > Precision Limit, ist der Testpunkt nicht bestanden

Bei Testpunkten ohne vollständige Daten sind die Werte für Mittelwert, Präzision (in %), Genauigkeit (in %), Standardabweichung, F-Fehler und Status gelöscht.

Messpunkte mit vollständigen Daten berechnen bei entsprechender Konfiguration ebenfalls ihre Unsicherheiten.

Wenn alle Daten eingegeben wurden, ist die Schaltfläche „Ergebnisse speichern“ aktiviert, andernfalls ist sie deaktiviert.

Zudem werden einzelne Volumina, die die Genauigkeitsgrenze überschreiten, in der Messwerttabelle mit rotem Hintergrund angezeigt. Das Gesamtergebnis wird oberhalb der Statistiktabelle in Grün (BESTANDEN) oder Rot (NICHT BESTANDEN) angezeigt.

Schaltflächen „

“ Wenn die Schaltfläche „Abbrechen“ angeklickt wird, wird das Dialogfeld geschlossen und alle Messwerte werden verworfen.

Wenn die Schaltfläche „Ergebnisse speichern“ angeklickt wird, wird das Dialogfeld geschlossen und alle Messwerte werden in den Tabellen „Kalibrierungstestpunkte“ (CALPNTS) und „Zusätzliche Kalibrierungstestpunkte“ (CALPNTSEXTRA) gespeichert. Bei „AS FOUND“-Ergebnissen lautet der Feldname unter „Calibration Test Points Extra“ „AS FOUND #“, wobei # für die Nummer des Prüfpunkts steht. Die Ergebnisse werden in den Feldern „as found“ (1 oder 0 für „PASS“ oder „FAIL“), „Custom1“ und „Custom3“ für den Prüfpunkt gespeichert. Bei „AS LEFT“-Ergebnissen lautet der Feldname unter „Calibration Test Points Extra“ „AS LEFT #“, wobei # für die Nummer des Testpunkts steht. Die Ergebnisse werden in den Feldern „as left“ (1 oder 0 für „PASS“ oder „FAIL“), „Custom2“ und „custom4“ für den Prüfpunkt gespeichert. Anschließend werden die Gesamtwerte für „Bestanden“, „Nicht bestanden“ und „Angepasst“ für die gesamte Veranstaltung berechnet.

Zusätzliche Befehls-

en: Damit können Sie gerätespezifische Befehle über RS232 an die Waage senden. Geben Sie den Befehl in das Fenster ein und klicken Sie dann auf „Befehl senden“. Informationen zu den Befehlen und deren Funktionen finden Sie in der Bedienungsanleitung Ihrer Waage. Dies ist nur sichtbar, wenn eine Verbindung zu einem Gerät über RS232 besteht. |